Impfaufklärung - Fortsetzung

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Nach einer Impfung können folgende allgemeine Reaktionen auftreten:

  • - Schmerzen an der Impfstelle: sind harmlos, Arm ruhiger halten, ev. Kühlen, ev. Schmerzmittel einnehmen
  • - Rötung an der Impfstelle: sind harmlos, Kühlung mit Kühlelement, Arm ruhiger halten
  • - Fieber, leichter Grippezustand, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen: in der Regel harmlos, klingt nach max. 3 Tagen wieder ab, ev. Schmerzmittel einnehmen
  • - sehr hohes Fieber, massives Unwohlsein: ev. Unverträglichkeit des Impfstoffes; unbedingt Impfarzt darauf hinweisen

 

An speziellen Reaktionen sind bekannt:

- Diphtherapie/Tetanus

Lymphknotenschwellungen, Nierenschwäche, Juckreiz, Hautausschläge, Blutbildveränderungen, Entzündungen/Lähmungen peripherer oder zentraler Nerven

 

- Diphtherapie/Tetanus/Keuchhusten

Zusätzliche Rachenentzündungen, Schluckbeschwerden, Kollaps, Krampfanfälle

 

- Diphtherapie/Tetanus/Polio (Kinderlähmung)

Zusätzlich Nervenentzündungen des Armnervengeflechtes, Ohnmachtsanfälle, Nesselsucht

 

- FSME (Zeckenimpfung)

Schwindel, unsicherer Gang, Muskelschmerzen in der Nackenregion, Lichtscheu, verschwommene Sicht, Augenschmerzen, Herzrasen, Nervenentzündungen, Nervenlähmungen; Verstärkung von Krankheiten wie MS oder Iridozyklitis

 

- Twinrix (Hepatitis A + B)

Hauteinblutungen, Entzündungen von Nerven und Gehirn, bleibende Lähmungen, schwere Hautausschläge, Sehnervenschädigung

 

- Grippeschutz

Schwere Fiederverläufe, Nerven-, Gehirnentzündungen, Krämpfe, schwere allergische Reaktionen

 

- Pneumokokken

Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle oder Schmerzen, Abgeschlagenheit, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber und Magen-Darm-Beschwerden